Freitag, 31. Oktober 2008

Reisen in Indien (mit dem Jeep)

Letzten Mittwoch machte sich ein mit, 2 Tippis, 5 Rucksäcken, 7 Menschen, 10 Kokusnüssen und diversen Kissen und Schlafsäcken beladener Jeep auf die Reise nach Coorg, einem in den West Ghats gelegenes Kaffeeanbaugebiet voll wilder Romantik und mit einer Vielzahl an wilden Tieren (angeblich...ich habe leider auf der Fahrt außer Rotwild nichts gesehen...die Aufforderung nach Elefanten Ausschau zu halten bringt aber auf jeden Fall jedes noch so quängelige Kind zum gespannten schweigen!). Der voll geladene Jeep, die keralische Temperatur, vor allem aber die Beschaffenheit der indischen Straßen sorgten dafür, dass wir am Ende unserer 10 stündigen Fahrt nicht nur durchgeschüttelt und verspannt, sondern auch hundemüde waren.

Zum Glück für meine verknoteten Beine legten wir das ein oder andere Päuschen ein. Zuerst in Toddi Shop, einer typisch keralischen Bar, in der eigentlich ausschließlich Männer verkehren und dort ordentlich „Toddi“, ein alkoholisches Federweißer-ähnliches Kokusnuss-Getränk bechern. Dort wurden wir vier weißen, verruchen Frauen (Katja von EI und Mandy und Eileen, zwei andere Voluneers) erst einmal ausgiebig, neugierig und etwas misstrauisch beäugt, doch dann bekamen wir doch was zu essen und zu trinken. Obwohl die Männer während unseres gesamten Aufenthalts in der Bar nicht dazu kamen ihre Zeitungen zu lesen und uns die ganze Zeit anlächeln mussten...tztztz...(Foto folgt).

Danach machten wir ein Päuschen auf einem Gelände, welches gerade unter Mitarbeit von EI, in ein ayuvedisches Urlaubsparadies verwandelt wird. Das grüne bewaldete Fleckchen Erde kuschelt sich an ein kleines plätscherndes Flüsschen, das geradewegs aus dem angrenzenden Dschungel kommt und ein wunderschönes natürliches Schwimmbecken formt. Da durften wir dann unsere Bikinis auspacken und exklusiv im Wildbach baden. Hin und wieder trieb ein Blümchen an uns vorbei, In der nächsten Flussbiegung sah man indische Frauen beim Wäsche waschen und wenn man sich auf dem Rücken treiben ließ konnte man in der ferne die Berge von Wayanad bewundern. Tiere ließen sich keine blicken, obwohl ich doch immer wieder auf die Dschungelseite blickte und nach Baghira, Ka und Shir Khan ausschau hielt.

Nach der Abkühlung gings im heissen Jeep weiter zu Rasta. Eigentlich eine Strecke, die gar nicht mehr so weit ist und ganz schnell hätte gehen können. Aber in Indien geht scheinbar immer alles nicht nach Plan...Es fing an zu regnen...oder eher zu schütten wie aus Regenfässern und die Fenster vom Jeep klemmten. Nach unserem erfrischenden Bad also eine noch erfrischendere Regendusche...ich Juju (mein Kalari-Lehrer) und ich saßen vorne und wurden so nass, dass wir unsere Klamotten auswringen mussten! Mit vereinten Kräften konnten die Fenster schließlich geschlossen werden und langsam aber sicher wurden wir wieder trocken.

Nachdem wir Mandy bei Rasta abgesetzt hatten hatten wir zwar etwas mehr Platz (- 1 Mensch, ein Tippi, ein Rucksack und ein Schlafsack) und so weit ist es von Kambalakad nach Coorg auch nicht wirklich (ca. 80 km), allerdings sind die Sraßen so! schlecht, dass man teilweise nur in schrittgeschwindigkeit fahren kann. Man kann deutlich erkennen, wie die Natur (bzw. der Wald) gegen die industrialisierung ankämpft. Es hängen Bäume in die Straßen, die Schlaglöcher verwandeln sich im Regen in kleine Seen in denen Schlangen, Frösche (und laut Andy und Mandy sogar Krabben) hausen und hin und wieder hoppelt ein Hase oder Mouse Deer über die Straße. Auch Elefanten die Autos jagen soll es in Wayanad geben, doch dieser Anbick wurde mir wie gesagt(zum Glück???) verwehrt. Obwohl wir auf unserer Straße so viel erlebt haben, soll es noch weitaus schlimmere Verbindungen geben!

Als wir nachts um 1 auf Jimmys Kaffeeplantage ankamen, waren wir müde und froh unsere durchgeschüttelten Körper auf einer Matratze ausstrecken zu dürfen. Auf dem Rückweg zu Rasta (Andy und Mandy sind übers Wochenende mit dem Bus nachgekommen) waren dann 8 Menschen, 4 Kokusnüsse und noch immer 5 Rucksäcke, aber dafür keine Tippis mehr im Jeep. Die Rückfahrt dauerte aber trotzdem geschlagene 6 Stunden!

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Der alltaegliche Wahnsinn

Heute: Wäsche waschen




Das mit dem Wäsche waschen ist so eine Sache. Als guter Backpacker hat man natürlich Rai aus der Tube (in unserem Fall wars das Konkurrenzprodukt von Rossmann), und wäscht alles schön per Hand, lässt den hartnäckigen Schmutz einweichen und zerrt am Ende blütenreine Westen aus dem Waschwasser. Soweit die Theorie. Nach dem Kauf der ersten Hose in Goa, deren hübsche Farbe erst nach drei Mal waschen nicht mehr alles verfärbt, habe ich nun zwei rosa Hemden und eine rosa Unterhose. Bisher kein Problem, die Kleidung kam einfach in die in Goa reichlich vorhandenen Wäschereien, zahlt 2 Euro und am nächsten Tag isses fertig. Auch die Handwäsche klappte, wenns sein muss.

Nicht so hier, auf dem Berg. Es gibt Kernseife, es gibt diesen Waschstein, auf den indische Frauen ihre Saris schlagen, um sie zu trocknen? Oder sie sauber zu bekommen? Statt Waschbrett? Ist alles noch nicht so ganz klar. Klar ist, dass ich mich auch an diesem Stein und den hartnäckigen Flecken in meinen weißen T-Shirts probiert habe. Das ganze fand abends um fünf Uhr statt, und während ich die Wäsche auf dem Stein schrubbte, sie ausspülte und wieder einseifte, kam die andere Bewohnerin des Hauses, die NGO Mitarbeiterin Yamuna, aus der Tür und fragte mitleidig, wer hier denn so einen Krach macht. Mitleidig, weil sie es mit dem Handwaschen gar nicht einsieht und die Sachen und ein paar Rupies der Nachbarin gibt. Da ist sie gar nicht so. Es gibt in diesem Land schließlich jemanden für jeden Job.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Muskelkaterlos...

geht es mit meinem Training weiter...eigentlich habe ich kaum Zeit zum bloggen, da das Internetcafe einen Kilometer von unserem Haus entfernt ist und wir Frauen nach sieben besser nicht mehr alleine auf die Strasse sollen... aber gerade sind Mandy, ein anderer Voluntaer und ich hier gestrandet. Ein ohrenbetaeubendes Gewitter versperrt uns den Weg nach Hause. Also gibt es fuer euch einen kurzen Newsflash meinerseits.
Das Training macht, so ganz ohne Muskelkater, viel mehr Spass als mit...vor allem, da ich jetzt nach jeder Session noch eine Halbe Stunde in die Geheimnisse der Ayuvedischen Massage eingeweit werde...Heute musste ich schon 10 Kokusnuesse kaufen aus denen ich dann morgen unter Anleitung leckeres Oel herstellen werde (leider nur ca einen halben Liter :-( ) Das ist dann nicht nur gut zum Massieren und fuer schoen glaenzendes Haar (ja Kokusnussoel kommt bei den IOnderinnen ins Haar!) sondern kann auch zum Backen und Kockler verwendet werden...kanns kaum erwarten mein eigenes ayuvedisches Oel herzustellen...vielleicht bleibt ja was zum mitbringen uebrig :-)
Sonst kenn ich jetzt schon Massagetechniken fuer die Beine (der Muskelkater hatte auch was positives fuer sich) und fuer den unteren Ruecken...alles in allem kann ich sagen, dass die Massage fuer den Masseur ganz schoen anstrengend ist... selber versuchen durfte ich es aber bisher erst ein mal...
So... da hat der Regen aufgehoert... und wir haben noch 20 Minuten bis zur Curfew... also muss ich wohl los! Liebe Gruesse...und ich vermisse Euch (auch dich Andy;-))

Bilderlauf IV


Rajid und Katja von Exp. India

Unterwegs im (Orient) Express

der lang erwartete Nachtexpress-Eintrag (viel zu lang und detailliert)

Außer in ein paar James Bond Filmchen haben wir bisher vom Schlafwagenfahren nur träumen können (Darjeeling Express und alle Orient Express Filme haben wir verpasst). Doch das Verlangen und die Möglichkeit (und natürlich die Not, von Bombay nach Kannur zu kommen) haben uns das Abenteuer Schlafwagen in Indien geradezu aufgedrängt. Vor dem Vergnügen stand leider mal wieder die Arbeit. Schon in Deutschland haben wir das superduper Broadband ausgenutzt und uns durch die Seiten der India Rail gekämpft. Die Strecke war klar, nur welche Abkürzung steht für den Zug den wir brauchen? Als das herausgefunden war, ging alles glatt, und mit der Vorabinformation war auch das gefürchtete Karten reservieren in der ehemaligen Victoria-Station in Bombay ein Klacks.

Los gehen sollte es um 23 Uhr, in Goa war die Ankunft für 11 Uhr am nächsten Morgen geplant. Vor Ankunft des Konkan Kanya Express (benannt nach der Hauptsprache Goas, Konkany) hatten wir uns, nach langer Warteraum-Warterei, am Abschnitt mit dem 2AC Abteil eingefunden. Außer uns waren noch einige der Bombay bevölkernden Rucksacktouris anwesend, die die Aromen und die Geldgier der Metropole gegen die Goas austauschen wollten (aromatischer, doch kaum weniger gierig, muss man sagen). Der Zug ratterte in den Bahnhof, im kühlen und lieblosen Blau gehalten und mit ungefähr 20 Wagen, die sich, gut gefüllt, fast pünktlich wieder auf den Weg zurück nach Pernem machten. Ich wurde zwei mal raus geworfen, bevor wir uns es auf unseren zwei Bettchen im air conditioned 2. Klasse Abteil gemütlich machen konnten. Der Grund war die gründliche, chemische Anti-Lebewesen Behandlung, die die teureren Abteile vor der Abfahrt genießen. Dann konnte die Fahrt jedoch beginnen. Die 2AC Klasse hat mit Vorhängen abgetrennte Abteile mit vier Betten, hinzu kommt eine Reihe von zwei Betten auf der anderen Seite des Gangs. Schön plastik-blau bezogen sind die Betten bequem, mit Bettzeug, und das untere Bett lässt sich zu zwei Sitze umklappen. Außerdem hat man dort zwei kleine Fenster, die die enge Liege erträglicher machen. Unsere Rucksäcke waren dann auch schwupps unter der unteren Liege verstaut, die Betten gemacht und die Frage, ob und wie man sich zum Schlafen anzieht, war leider nicht beantwortet. Nach dem langen Tag und der nicht vorhandenen Aussicht gings in die Koje, jedoch nicht ohne von dem von da an ständig durch den Zug rasenden „Kellnern“ in blauen Uniformen nach Frühstückswünschen gefragt zu werden. Der fortwährende Ruf „chaichaichaichaichai“ oder „coffeecoffeecoffee“ oder „masalachaimasalachai“ schallte dann auch fast die ganze Nacht durch die Waggons, draußen, hinter dem Vorhang, hören die Unterhaltungen erst spät in der Nacht auf. Dann gibts nur noch das Rattern der Räder auf den Gleisen, die Stimmen der ein- und aussteigenden Passagiere und das Schnarchen der Schläfer. Die sind zum Großteil Familien mit Kind, auf dem Weg nach Hause, oder Wochenendausflug nach Goa.

Aufstehen findet früh statt, da keiner von uns so wirklich schlafen kann. Ich, weil mir wegen der blöden Klimaanlage und den vier Tagen im stickigen und schwülen Bombay kalt ist, K., weil in ihren Träumen Räuber unsere Taschen klauen, und das, obwohl wir mit unseren Pässen unterm Kopfkissen geschlafen haben. Da keinerlei Durchsagen gemacht werden, sind wir uns nicht sicher, wann wir raus müssen, und ich frage während eines längeren Halts den Ösi, den wir beim Einsteigen getroffen hatten. Draußen ist es heiß, und ich, mittlerweile im Pulli, fange mit Nase putzen an. K. ist mittlerweile bei der Katzenwäsche vor dem winzigen Waschbecken im Flur, dann gibts Omelett mit Toast und Ketchup und natürlich Chai, andere machen sich über die aus dem Küchenabteil gelieferten Samosas usw. her. Dann warten wir, Mau Mau spielend, auf den Tunnel an dessen Ende sich Pernem befindet.

Zwar unsere Fahrt nach Kannur etwas erzählfreudiger vor sich ging, waren auch auf diesem Trip einige an unserer Reise und uns interessiert. Doch die Gespräche in der 2. Sleeper Klasse, mit Ventilator an der Decke und drei Betten, voller Inder und Inderinnen, wir ganz oben, so dass keiner an unser Gepäck kommt und wir so lange liegen können wie wir wollen, waren um einiges besser. Unter uns konnte man die Fenster bzw. Öffnungen durch Metalljalousien verdecken, bedient wurde man auch hier, und unsere Mitfahrer waren interessiert an unserer Route. Einer erzählte von den guten Textilien, die es in Tamilnadu gibt und dass wir ihn und seine Frau doch unbedingt besuchen sollten, fragte besorgt wie oft wir schon ausgeraubt wurden und dass ich doch eine schöne Frisur hätte. Nur der Bart solle ab. Meinte auch die Dame zu seiner Linken, die des Englischen nicht so mächtig und deshalb etwas schweigsamer war. Die restlichen Passagiere hörten freundlich gespannt zu, sagten aber keinen Ton. Die nicht airconditioned Sleeper Klasse hat uns den deutlich besseren Schlaf gebracht, aber da waren wir das Ruckeln auch schon gewöhnt. Die Toiletten sind übrigens genauso schlecht wie in überfüllten REs in good old Gemany.



Essen in Indien



Auf diesen Tellern wird hier das Essen serviert. Darauf wird dann bei den fuers Mittagessen ueblichen Meals/Tahlis, das auch mal auf Bananenblaettern kommt, dann der Reis oder die Chapattis sowie das Chuttney, der Salat, das Fleisch und die Papadams gelegt. Normalerweise gibts als "Sauce" zu dem Reis jedoch keine Raita, und wahrscheinlich haette ich in diesem Bild eher den "Salat" auf den Reis tun sollen, aber so geht's auch. Dann mixt man mit der rechten Hand das Essen, mischt das Ei/Fleisch unter, und los gehts. Man darf alle Finger benutzen, als Schaufel, und schiebt das Essen mit dem Daumen in den Mund. Mjam, lecker! Der Traum aller Kinder...
Zu scharf war das Essen nur in Goa (Vindaloooooooooo!) und bei dem Lieferservice in Kannur. Da wars dann auch gleich so scharf, das das Essen dreimal! gebrannt hat, und wir uns mit den Sturzbaechen von unserer Stirn die Glaeser fuellen konnten. Hmm, passt als image nicht ganz zu der Beschreibung der leckeren Mahlzeit oben.

Montag, 20. Oktober 2008

Bilderlauf III

Impressionen aus Benaulim


Abendessen vor der Abreise nach Kannur - Der Schreckenstaschenkrebs

Kat lernt Kalari

nachdem wir Andy am Mittwoch nach Wayanad begleitet heben, gings für mich am Donnerstag mit meinem Kaleri- Training los. uerst mal jeden Tag 1,5 Stunden richtiges Training, sehr anstrengend...vor allem wenn man bedenkt, dass einen die Temperatur hier ohne viel Bewegung schon zum Schwitzen bringt... und abends dann nochmal Dynamics Training (ich lerne was über Kreise und Dreiecke :-) )

Dabei komme ich mir ein bisschen vor wie in einem Karate Kid Film. Oder auch wie bei „MTV made“, weil ich zur Vorbereitung auf den richtigen Kurs einen persönlichen Trainer habe. Nach den erste 2 Tagen hatte ich schon so viel Muskelkater, dass ich am dritten Tag (also am Samstag) erst mal eine Ayuvedische Massage gekriegt habe... die ich auch dringend gebraucht habe...und zum Glück war dann ja erst mal Sonntag also haben meine gepeinigten Beine dann auch noch einen Tag zum Erholen, bevor es morgen früh zum Sonnenaufgang weitergeht...Am Dienstag fahren wir dann in die Berge, nach Coorg...da ist es kühler... besser zum Training (jeahy.. noch mehr Karate Kid feeling!)

Andy ist dieses Wochenende zu besuch gekommen... leider konnte ich noch gar nicht viel mit ihm unternehmen... meine Beine waren einfach zu painfull! Aber wenn ich nächstes Wochenenede zu ihm fahre werden wir Diwali feiern! Bis dahin werde ich meine neu erworbene salwar kamise probetragen....

Bis Bald!

Freitag, 17. Oktober 2008

Wayanad days

Well, working with RASTA now. It is an organization that helps small farmers and farmer families from all parts of society (which includes about eight indigenous groups in the area) in incorporating sustainable and highly modern forms of agriculture in their daily work. That means showing them to recycle, e.g. compost, the parts of the plants not used in feeding animals or humans. Other things are rainwater harvesting for drinking water, educating women and emancipating them (that is, showing them means of generating income (pottery, weaving, etc.)



My job so far is to create a webpage-content for their website, one about the volunteer program, of which I am a part and another about their involvement with the Telesupport organization, where all the techniques and practices they develop here will be posted online for everyone to access.


Today was the first time I went into town (Kambalakkad), which is a roadside town of, hmm, not a whole lot of people, to do some necessary shopping. I now own two button shirt and also ordered a pair of pants (not too fancy, but I don't know if they understood). I first had to get the cloth ("Here only stitching!") and that was harder than expected, because the guy didn't speak a whole lot of English and soon got fed up with my questions and requests. I'll see how everything turns out, it'll take two weeks.


The people I work with here are Vishnu and Danesh (the boss and husband of Omana, who is a Nobel peace price nominee and not here right now), and also Suresh and Chandra, who don't speak a lot of English. Also, there is the lady who keeps the kitchen and whose name I still don't know or can't remember and who always smiles very nicely and gives me food. So she's really important, yes!?! ;-)



I got my own room, well, there are some insects I have to share it with, there's a power cut at 9pm every day, and a lot of people who greet me when I go to town. Today I talked to Kat, and she's ok, only slight muscle ache from her pre-kalari training. I will see her tomorrow in Coorg or in Kannur, we don' know yet. Cheers!


Mittwoch, 15. Oktober 2008

final destination

Hi y'all,

after 2 weeks of vacation time, we arrived in Kerala and at the locations where we now will spend most of the next four weeks. A. is in the mountain regions of the Wayanad district, volunteering at a NGO called RASTA, and K. spends her time in Kannur, learning the ancient ways of Kalari. She lives with the organizers of our stay, Katja and Rajid of Experience India.

I don't know how often we'll be posting, but more infos about how life fares with us will be up soon, so stay tuned.

Montag, 13. Oktober 2008

bilderlauf II


Festtagsumzug - Santa Monica Cruise




Beachlife in Belaulim

(all pics copyrighted by pepperlandblog)

bildersession



Affentempel - Panaji Kloster, Old Goa - Kirche mit Leichnam, Old Goa


Old Goa - Old Goa - Beach-Vendor, Bangalor



Around Arambol ScooterPower ScooterSunset


(all pictures copyrighted by pepperlandblog)

Samstag, 11. Oktober 2008

Mjam...

Damit ihr zuhause auch was von den leckeren Dingen mitbekommt die wir hier so essen, sammeln wir ein paar einfache Rezepte zum nachmachen. Extra fuer euch!!!

~Hello to the Queen~
Eine Banane (In Stuecke geschnitten) dazu Kekskruemel (Darin wird die Banane paniert und dann in Butter angebraten) Darauf gibts Vanilleeis, geroestete Cashews und Schokososse...
Fertig und lecker!

~Lime Mint Soda~
Limettenssaft, Zucker, viel Minze, alles mit Eis pürieren, Sprudel dazu. Lecker! Auf die Mischung kommt es an, weder zu viel Limette noch Minze. Den besten gibts im Gecko in Arambol.
Lime juice, sugar, a lot of fresh mint, blend well with icecubes and fill up with soda/water. Yum! Success depends on the right balance between mint and lime, and don't make it a slushy! The best mix we had was served in the Gecko restaurant in Arambol

So far, so lost...

Bisher ist noch nicht viel passiert. Verloren haben wir kleine, aber liebgewonnene Dinge:
Kathrin: Bilderserie von Michi und Claudi (in Old Goa), 500 Rs.
Andy: Letherman (in Mumbai schon...), ein paar Kilo?

Kultur in Portugiesisch-Indien

Panaji ist nicht nur Haupstadt, sie ist laut Lonely Planet (LP) auch die schönste Stadt Goas. Als wir nach gar nicht so langer und vor allem preiswerter Busreise (von Arambol über Mapusa nach Panaji ca. 26 Rs/Person) und kurzer TukTuk-Fahrt in der Park Lane Lodge angekommen waren, hatten uns die engen, bunten Gässchen und die kolonial-portugiesische Architektur schon ganz eingenommen. Der Besitzer der Lodge ist auch ein koloniales Urgestein. Vor Goa's Unabhängigkeit von Portugal (1961) geboren, hat er noch Anspruch auf einen portugiesischen Pass. Hat er sich auch gleich geben lassen, und wenn's auch nur für seine Kinder sei, sagte er uns, während wir mit dem Ausfüllen der ellenlangen Registrierungsformulare beschäftigt waren. Damit ist dann das Bereisen der europäischen Festung gleich viel simpler. Man muss nicht seine Bankdaten offenlegen für ein 15 Tage Touri-Visum für Rom...

In Panaji war es dann auf jeden Fall nicht mehr sandig und dauer-feucht wie an unserer schönen Klippe, Das war ganz gut für die Haut, die immer mal wieder juckt wie blöd, und den Schlaf, der ohne bedbugs und Moskitos ganz wunderbar war. Kulturell haben wir dann den großen Rundgang durch die City, vorbei am Tempel des Affengottes (Maruti-Tempel) und am Sitz des Erzbischoffs von Goa (so ein Zufall) hinunter in die Stadt, die ähnlich viele Treppen und Treppchen hat wie unsere liebe Unistadt.

Sonst hat die Stadt viele Banken, die wir auch wegen anhaltender Kartenprobleme alle frequentieren mussten, bunte Häuser mit stilvollen Balkonen und enge Gässchen, die es zu durchforsten galt. Das gelang uns jedoch nur zum Teil, da wir uns am nächsten Tag gleich das Kulturprogramm versteifen wollten und früh ins Bett sind. Nach dem Aufstehen ging es per Bus ins 18km entfernte Old Goa, wo die Sonne auf uns wartete und uns unerbittlich in die wunderbar kühlen Kirchen und Klöster trieb. Von denen gibt es in der alten Hauptstadt Goas mehr als normale Häuser (jedenfalls dort, wo wir uns rumgetrieben haben) und ja, sie sind auch architektonisch und kulturgeschichtlich sehr sehenswert. Finden übrigens auch die Inder, die dort das Gros der Tourischaren stellen. Uns fanden sie jedoch mindestens genauso interessant, und so gibt es jetzt zwei Fotos mit Inderinnen und K, von denen wir wissen, und bestimmt noch einige andere, die „versteckt“ geschossen wurden.

Und das funktioniert so: Wir stehen im Schatten einer Kirche, abseits der Türen, ich creme mich ein. Hinter uns die weiße, jedoch unscheinbare, ja wegen ihrer abgebröckelten Farbe geradezu unschöne Wand. Dennoch meint eine Gruppe von fünf Indern, einer von ihnen müsse zum Abschied ein Foto genau vor dieser Wand, zufälligerweise ein Meter neben K. machen zu müssen. Ich schaue etwas verdutzt hoch und sehe das Fotohandy in einem Winkel gedreht, der den fotogenen Inder zur Randgeschicht degradiert. Da fühlen sich die schauen Kerls ertappt, grinsen mir erst verlegen und dann etwas breiter zu, und trollen sich mit einem hübschen Schnappschuss in der Tasche. So ist Kultur dann doch zu ertragen!

Wir haben die ganze Kultur, die goldenen Altare, die nie verwesende Leiche des Heiligen Franz Xaver, der schöne Comic Wandgemäldereihe zum Leben des Franzerl von Assisi, die von guten amerikanischen Christen und möchtegern-Missionaren bevölkerten Kreuzgänge des Mönchsklosters, und die unheimliche Stille des Nonnenklosters dann auch noch bewundert, bevor der Verlust von K's schönem Andenken den Nachmittag betrübte.

Mit der Kultur war's jedoch noch nicht vorbei, den nicht nur war an dem Tag ein schöner Feiertag zur Feier einiger Blumenhändler die tolle Lays aus orangenen Blüten verkauft haben, sondern auch der Abend unserer Sunset-Cruise auf dem Mandovi-Fluss. Und die ging so: Um 18h legt ein mit 250 Touri-Indern und uns in Plastikstühlen sitzend beladenes, mit Plane überdachter Vergnügunsdampfer Richtung Ozean ab. Der Herr, dessen Aufgabe es scheint uns zu unterhalten und durchs Programm zu führen, bemüht sich, die Inder in Stimmung zu bringen (auf die [rethorische] Frage „Wollt ihr den totalen Spaß?“ antworten ungefähr 20 Stimmchen schüchtern „Yes!“). Die lassen ja schließlich nicht alles mit sich machen, schon weil er sie auf Englisch anspricht und viele ihn wahrscheinlich einfach nicht verstehen. Geklatscht auf Kommando wird also auch nicht, und das obwohl die komplette Sunset-Cruise aus einer Stunde viel zu lauter Musik besteht, bei der nach der Reihe die Kinder, die Paare, die Single-Männer und die Single-Frauen auf die kleine Tanzfläche gebeten werden und dann gefälligst Spaß haben sollen, und tanzen, marschmarsch. K., die diese Tour als trotzige Revanche für das vom Schicksal von ihr gerissene Andenken und als romantischen Sonnenabschied eingeplant hatte, starrte die ganze Zeit ungläubig und fasziniert auf diese Darbietung, mich überkam ein akuter Anfall von Fremdschämen. Obwohl die Inder dort oben schon alle gut getanzt haben und auch ein bisserl anders als wir hier, und so. Bilder vom Sonnenuntergang haben wir auch keine, und das was als Kulturteil angeboten wurde (drei traditionell goanische Tänze zu verschiedenen Anläßen), wurde durch die Leichenbittermine der Tänzerinnen irgendwie ruiniert.

Wir fragen uns jetzt, ob so eine Rundfahrt immer so ist, und haben uns vorgenommen nach der Rückkehr mal bei der Köln-Düsseldorfer vorbei zu schauen.

Der Blumengirlandenfesttag hatte dann nach Sonnenuntergang seinen Höhepunkt, und unseren Heimweg teilten wir uns mit einer Böller schmeißenden, rot bestäubten Kapelle vor einem Umzugswagen mit Plastikgöttin, deren Priester geweihte Süßigkeiten an Gläubige verteilten (da spricht der ReligionsEthnologe in mir...)

Am nächsten Tag ging's in aller Frühe (Checkout at 8 o'clock, please) mit dem Express-Bus, der so heißt weil er alle überholt und so viel hupt wie ein Mumabai-Taxi mit Durchfall, nach Margao, wo wir endlich unser Kannur-Ticket gebucht und uns ohne viel Aufheben auf den Weg an den Strand Benaulim's gemacht haben. Hier ist die Unterkunft luxeriös (Kühlschrank) und billig (300Rs) und der Sandstrand sehr fein und sauber, dafür das „Dorf“ öde und zum Großteil noch immer Monsunschlaf. Außerdem taugen die Wellen nix.

Wir haben die ersten zwei Tage nur unregelmäßig Strom und dadurch romantische Kerzenscheinstunden, jetzt mehr Strom und mehr Zeit für Blogeinträge. Die Wäsche ist in der Wäscherei, die Verdauung unter Kontrolle, müssen dringend Katja von ExpIndia anrufen und mein Handy aufladen. Gehen uns jetzt Colva angucken und Geld wechseln, für die nette Vermieterin. Oder K. zahlt (K zahlt ;-D).

Going Cultural: Panaji and Old Goa

Culture is where you see it. We saw a lot of global tourism culture conglomerates in the sort of hippie but soon to be commercial tourist zone Arambol. If you find it in the Lonely Planet, it is not an insider tip any more.

Interesting Facts I

The fauna: cockroaches, geckos of all shapes and sizes (eating Libellen of all shapes and sizes), little tree frogs, dogs, conger M/F eels, other small and big fish, striped squirrels, cows (in herds), pigs (in the canals)

beach times

it always takes some time to finish a new entry. the lack of electricity and internet-availability are two mayor reasons for that...

ok, here are some of the things that happened to us in the four days in arambol: we have some catching up to do, since we don't like to visit internet-cafés too much (their climatized... so coooold...) we went to Arambol. by train. we got out at Pernem, got into a taxi cab and felt like we're not in Mumbai any more. The narrow streets wind through forrests, green walls on either side, until you arrive in a place with old Portuguese mansions and bamboo sheds filled with colorfull clothes and cloths smelling of incense. On the train we had met what turned out to be two Aussteiger, expatriots from Austria and Canada, who spend eight months a year in the least frequented and „most laid back" part of Goa, as we were told. And guess what they earn their living with: producing and selling hammocks. In paradies. What a stereotype. And if Andy and Elaine aren't selling hammocks, their flying along the coast. Well, paraglinding along the coast.

Anyway, after storing the luggage at their place we found a small room on the side of the cliff, above the soon to be opened Om Ganesh restaurant. It will have been the cheapest hotel we will have had on this trip at 5€ a night for the two of us. (Update: I lied. The hotel in Benaulim, Jacinta Moreas Tourist Home, which they are renovating as I write and which has bigger, cleaner rooms (incl. a fridge!) has the same price, better value!) The view made up for the rather dull interior of the rooms, and the sound of the waves... hmmm, soooothing.

A propos ocean: the sunsets so far have been a sort of disappointment. It was foggy, we had one or two thunderstorms, and thus we never saw the sun actually smootching the horizon as it should have. The sunsets so far (pick your favorite):

A propos ocean II: the beaches so far have not been a disappointment at all. In Arambol, where most of the other beachboys and meremaids are Europeans (incl. Israel. We really heard a lot of Hebrew on the beach and in the restaurants) and Americans, the beaches and the waves were not overcrowded and we went swimming in regular shorts and swimmsuit. That will probably change once we get further south and leave the remote hippie-areas. The beachlife consists fishermen, vendors and the typical dogs. Once you know how to deal with the vendors and how much the offered pinapples, parasols and pacholi-smelling clothes cost, it becomes a veritable paradise.

A propos paradise: that's what R. and P., our next-door neighbors at the OmGanesh, thought of the beach and the fine fish dishes at Mandrem. The couple from P. near B. enjoyed their last days in India at Arambol and took us on a scooter-cruise around the streets of North Goa down to the nice beach and sunset of Mandrem. (for pictures, click here) This was the place of the First Sunburn and Good Fish. Scooter driving also is some fun once you find out how quickly you can get out of the way of crazy bus drivers and avoid all the little puppies who don't know anything about traffic conduct.

After some delicious meals and drinks overlooking the ever-talking sea from our favorite restaurants, the Rice Bowl and the Gecko, and some quality beach time, we decided to go cutural and left for Panaji, capital of Goa and our place of residence for the next two days.

Sonntag, 5. Oktober 2008

telefon...

das telefon funktioniert glaube ich noch, doch wir haben in unserem zimmer und am hinteren strand keinen empfang...

First days in the Land of the Holy Cow

Hello my dear english-speaking friends – here is a short summary of our experiences in the maximum city of Mumbai – especially for you! :-)

Yesterday we went to Victoria Terminus to get out train tickets to Goa... something not quite as difficult and timeconsuming as I expected it to be... even though I would not have minded to spent some more time in the great athmosphere of the old magnificent building. Yet there we were, all set, ticket in hand and off we went to explore the city by foot, which is quite a challenge considering the heat and polution... let allone the masses of people which crowd the streets. Well, we didnt mind (or thought we didn`t, but i very much minded the smell of the various piles of trash littering the sidewalks...) and so we walked and walked, and ended up in a rather non touristy area habitated by metal merchants only. I guess everybody noticed us

(especially Andy with is blonde hair) but at first this didn't bother us too much. what did bother us however, was that when we had lunch a group of people gathered around us to watch us eat (I still wonder how offen I slipped and used the wrong hand to eat?!?). When we reached Chowpatti beach we decided it was time to head back to the hotel. So we strolled along Marine Drive, admiring the astonishing (yet a little misty) view of the skyline of Mumbay and smiling at the many couples that walked by us (I guess there are quite a few marriage proposals made on that street).

Elephanta Island (or rather Monkey Island??)

Today we took a boat trip to see the many caes of the Island in the Bay of Mumbai. The walls of the caves are decorated with ancient stone skulptures of shiva and other hindu gods and godesses. The faces and postures of these statues are so delicate. Its amazing that they are carved from something as crude as basalt. after we had walked through all the temples and caves, we thought it a good idea to have a little picknick in the shade of the rocks. however, we were suprised by a horde o monkeys who attacked us from left and right simultaneously and stole all our food (despite our best efforts to yell them away...). Well, we got something to eat on the way back to the ferry and we had something to tell the Indians we met on the boat and the British couple who had dinner with us. so much for now... my next report will come from Goa!

Best of another day in Mumbai

Heute sind wir mit dem Schiff zur Elephanta Island gefahren... natürlich erst nachdem wir uns durch die Massen an Taxifahrer am Gate of India gequält haben. Wir hören jetzt jeden Tag, dass ausgerechnet heute glücklicherweise der allerbeste Tag ist um sich alle Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Am nächsten Tag ist nämlich immer die Hälfte der Museen zu. Was uns am ersten Tag noch zögern ließ (oder doch sehr beeindruckte) hielt uns heute nicht davon ab, trotzdem unserem Kopf durchzusetzen. So sind wir, obwohl ein jeder Taxifahrer uns vor den unglaublichen Horden von Touristen warnte, zur Elephanta gefahren. Die Horden stellten sich dann auch als recht überschaubare Menschenmengen heraus, die im Vergleich zum Andrang auf Mumbai`s Straßen recht erholsam wirkten. Weniger erholsam waren hingegen die Affen, die die alten, in Höhlen gehauene Shiva Tempel und deren Umgebung bevölkern. Nachdem wir die eindrucksvollen Shiva Statuen bestaunt hatten (es war auch die ein oder andere von Parvati, Ganesh und Brahma dabei), wollten wir uns vor den Höhlen zu einem kleinen Picknick niederlassen.

Doch kaum hatten wir den ersten Apfel geschält, die erste Banane in der Hand und die ersten Nüsse verspeist, wurden wir raffiniert von beiden Seiten attackiert. Während sich ein größeres männliches Äffchen von links näherte und laut zischte, schlichen sich die anderen von rechts an unseren Rucksack heran. Wir, ganz fasziniert vom Schreihals, versuchten natürlich diesen zu verjagen ohne auf unseren Proviant im Rucksack zu achten... Schwupps, schnappte sich ein kleines Händchen die Plastiktüte und im Handumdrehen waren all unsere leckeren Früchte unters Affenvolk gebracht. Tja, da half auch das größte Gezeter unsererseits nichts,wir mussten uns Wohl oder Übel auf dem Weg zurück zur Fähre was neues zu Essen kaufen. Gesagt getan, und auf dem Rückweg zur großen Insel Mumbai hatten wir so jedenfalls etwas, dass wir den Indern aus Kerala erzählen konnten, die neben uns saßen.

Alle aus Kerala, werden wir hoffentlich wieder sehen.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Mumabi, Day 2 (in German, translation later...)

den besten chai (bzw. teetee) gibt’s im leider nicht pikobello sauberen Hotel Majestic.

ansonsten war der 2. tag indien von viiielen gerüchen und ebensoviel laufen geprägt. mit einem überbezahlten taxi ging's ans bahnticket kaufen. das lief mal total gut, entgegen aller vorheriger befürchtungen. ein netter helfer fragte uns wohin es gehen solle, füllte uns den zettel aus und beriet uns über preise. die waren etwas teurer als dann beim touri-schalter, aber das war wahrscheinlich sein bonus. uns hat er dann aber, nachdem wir nicht auf der warteliste stehen wollten, ohne murren zum schalter 52 geschickt, wo wir dann die ersten dollar ausgegeben haben und unsere passdaten mal wieder eingetragen wurden (nach dem Hotel hatte auch das popelige internet-café ein riesen buch, in dem wir jetzt mit zeit und unterschrift verewigt sind.)

dann ging's nach chowpatti-beach, und zwar auf eigene faust. ha. von der CST hat das gerade mal, hmmm, eineinhalb stunden gedauert. vorbei an einer Moschee (die letzten ramadan tage fangen an, bald geht’s hier heiß her) und an unserer, DER ABSOLUTE WAHNSINN! ersten Kuh.


wir glauben, es war ein bulle. ham aber nicht so genau geschaut. wurde zum ziehen eines karren benutzt und hatte gerade mittagspause. haben in einem restaurant in dem weder frauen saßen noch irgendjemand englisch konnte gut dinniert und waren DIE attraktion. („guck ma, da draußen sitzen weiße. stellen wir uns daneben und tun so als würden wir auf gäste warten. können die auch essen? gut, dass wir ihnen den tisch in der mitte des raumes gegeben haben!“) naja, nachdem kathrin sich den kopf an einem baum gestoßen hatte, war der rest des tripps etwas quälender, auch wegen der 30°C (gefühlte 33°). die brandung des indischen ozeans und ein wenig schatten haben dann noch genug kraft zurück gebracht, um einen großteil des queens necklace, wie dieser küstenstreifen heißt, herunter zu schlendern, und mit einem umweg über den churchgate bahnhof haben wir es zum hotel majestic und echtem indischen chai geschafft. andschani (oder so), unsere erste indische bekanntschaft, hat uns gestern hierher geführt, nachdem er uns erklärt hat, dass die (lonely planet) touri-läden alle viel zu teuer und das essen im majestic doch echt gut sei, auch wenn er wegen seiner religion nicht außer haus essen könne, aber einen teetee, like coffee, dort trinkt. außerdem seien politiker in indien alle nicht ausgebildet und jeder könne politiker werden. auf die frage, welcher deutsche politiker für uns ein vorbild wäre, und ich vor lauter merkel, schröder und kohl im kopf und ob der plötzlichen frage und der sowieso sehr merkwürdige situation total verwirrt war, habe ich mit „Adenauer, a german
chancellor“, geantwortet. so was doofes...



jedenfalls haben wir dank fräulein kathrins gespür für leute eine nette bekanntschaft gemacht und ein gutes, günstiges lokal gefunden und können abseits der touri-trails wildern.

cheers, a&k