In Callicut hatten wir wenig Zeit und da wir in Kochin so viel zu erledigen hatten erreichten wir unsere nächste Reisestation auch erst mitten in der Nacht. Das führte dann dazu, dass wir in einem Hotel mit Klimaanlage und TV unter kommen mussten weil alles andere schon geschlossen hatte. Wir machten das beste aus beidem und genossen einige Weihnachtsspecials auf HBO. Der Fernseher hielt uns trotz ansprechendem Programm nicht davon ab, unsere Bekanntschaft aus Mumbai anzurufen und ihn zu fragen, ob er nicht Zeit hätte uns die Stadt zu zeigen. Er hatte keine Zeit, weil er ein Schulfest hatte, aber er schickte uns einen anderen Bekannten vorbei, den wir auch schon aus Mumbai kannten und lud uns kurzerhand ein sein Schulfest zu besuchen.
Das war vielleicht ein Troubel. Es waren mehr als 1000 Kinder da und ungefähr der Hälfte habe ich die Hand geschüttelt. Alle wollten wissen wer wir waren, woher wir kamen und warum um alles in der Welt wir ihre schule besuchten. Hübsch geschminkte Mädchen bibberten aufgeregt vor ihren Tanzauftritten - sie führten einen traditionellen muslimischen Hochzeitstanz vor. Man verkaufte uns eine, von den Schülern hergestellte Seife und trank mit uns leckeren Paisam – ein Michreis-Getränk. Keralas Schulen arbeiten integrativ, und unser Lehrefreund Girish ist derjenige, der in seiner Schule für die integration der Special Needs Kids verantwortlich ist. Wir trafen auch einiger seiner Schüler, die sich schüchtern vorstellten und bei der ersten Gelegenheit wieder zu ihren Freunden rannten.
Danach wurden wir zum Eis essen am Strand von Callicut eingeladen, trafen die Ehefrau und die Mutter von Girish und hatten ein schmackhaftes Abendessen in seinem typisch keralischen Haus.
Alles in allem bedauerten wir es sehr am nächsten Morgen weiter ziehen zu müssen, da wir das Gefühl hatten, dass wir in Callicut noch einiges hätten sehen können. Aber Mandy erwartete uns in Kannur und wir freuten uns auch auf ein Wiedersehen mit Katja, Ranjith, Juju und den Hunden.
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Schule
Our stay in Fort Kochin
...is so long ago I need to consult my diary to remember the things we did there...to begin with I should propably mention that Kochin was planned as a stop made out of neccessity. Our loundry needed to be done, some christmas cards needed to be written and some christmas gifts purchased. So thats what we did...we went shopping on M.G. Road in Ernakulam and had terrible arguments with the rikshaw drivers (they charged way too much and were not to be convinced to use their meter.) We also strolled past the Chinese fishing nets and through the small, goat-dominated streets of Fort Kochin while we were looking for the post office. It was on this stroll that we found that the true beauty of Kochin lies with its plentyful artists. So we also went to several exibitions of contemporary Indian art, had a really good ice tea at the Art Cafe. And saw a really professional dance performance which introduced us, very much in the „Lord of Dance“ style, to several traditional dance styles of south India. I liked the Mohiniyattam best, the dance of the seductress. The dancer performed so beautifully. Up to then I have never seen a lullaby danced. It as so graceful and her every movement so expressive. Just by looking at her dance you could almost hear her words. „Body lyrics“ at its best.
Another traditional artform we decided to experience in Kochin was that of the Ayuvedic massage. I loved it! The soothing strokes along every part of your body. every bit of you covered in an exess amount of oil. I finished it off in an ayuvedic steambath...(which reminded me of a picturebook i had as a small girl which showed immages of ancient baths...i am sure the closet like steambath was pictured there...). A., who had strained a muscle in his back carrying his backpack, was not as satisfied as I was because the massage did not really reduce his pain.
After all these artistic delights and after we had successfully turned a sari into some artful cushion covers, we decided it was about time we headed to our next destination.
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Bilderlauf XIII




1. Jeahy! Ich bin auf einem Elefanten geritten... war wie Ponyreiten im Zirkus... wenig spektakulaer...
2. Andy und ich auf einem Dann, der einen riesigen See aufstaut, auf dem wir Boetchen gefahren sind.
Munnar: Hoch hinauf...
Am nächsten Morgen wurde der Haushalt (wie hier scheinbar üblich) um 6 Uhr munter, doch wir schliefen in aller Seelenruhe bis um 8 weiter. Danach bewunderten wir, in Jacken, Schals und Mütze gepackt die wunderschöne Aussicht bei einem Frühstück im Freien und freuten uns darauf die Tee bewachsenen, Sonnen beschienenen Hügel ein ganzes Wochenende lang erkunden zu dürfen. Es folgen ein paar Impressionen:
Emerald City?




Samstag, 6. Dezember 2008
Bilderlauf XII



This time in our photosection: The days in Kanyakumari, where we stayed in an Ashram and peacocks vowed for our attention, an island wanted to be explored (along with many Indian pilgrims/tourists. We actually went there for the sunrise and -set that is supposedly so beauty and bountiful (can I say that?), which you can see on the picture where a post-grad giant is talking to college dwarfs. The last pics are from Varkala, and that elephant worked while we had breakfast in the cafe next to his workingplace.
Aufgabe fuer Franzi: Kannste mal versuchen, per Photoshop etc. ein Pferd als Groessenvregleich neben/vor den Elefanten auf dem ersten Bild zu stellen? Der Mann ist ein wenig kleiner als du.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Beach times

After we left Kanyakumari, the tip of India, where two oceans and the Bay of Bengal are joined together, we decided it was once more time for the beach! So we cut Keralas capital city, Tirvandrum, out of our ittinery and headed for beautiful Varkala right away. We did not regret it. Whereas the weather on the road was rather bad (heavy rains followed us since Trichy in Tamil Nadu) Varkala welcomed us with a clear sky and a romantic beach. We made good use of both and spend two wonderful days playing in the waves and walking along the cliffs. At night we dined either with two lovly Austrailian girls or two Mubaikiins, with whom we had rather interesting conversations about the current situation in Mumbai, Indian politics and India in general. When we prepared to leave for Alleppey, the ocean bid us good bye by showing us a school of playing dolphins. There were just there, right in front of us, somersaulting their way northwards. I guess you can imagine how reluctant we got into the taxi that dropped us at the next busstop. However, thats just the thing about travelling...you leave something good behind just to find something just as good or even better...or wait... maybe that is just what it is with life???
Sonntag, 30. November 2008
Mumbai und kein Ende
Erstmal: Uns geht's gut, wir sind ja ganz weit weg von Mumbai, wieder im friedlichen Kerala und hier vertragen sich die Muslims und die Hindus weitestgehend. (Bis auf Messerstechereien mit Toten in Kabalakkad und Manathavadi, haha) Nur unser geplantes, ausgiebiges und ausschweifendes Luxusabendessen im Taj
werden wir wohl absagen muessen. Wir sind jetzt nur noch unter K's Nummer zu erreichen, da meine SIM Karte den Geist aufgegeben hat.Derzeit hoert man anscheinend viel ueber Indien und Mumbai, wir dagegen haben erst am 2. Tag davon erfahren. Hab ja schliesslich keine Zeitung abonniert. Das die erste Schiesserei im Leopold Cafe losging, der Ort, an dem wir an unserem ersten Tag in Indien eingekehrt sind, hat uns schon geschockt. Ach ja, im Victoria Terminus, dem groessten Bahnhof, waren wir am 2., im Taj Hotel am 3.Tag. Ins Taj mussten wir durch eine Gepaeckkontrolle, bei der nach Bomben, etc., gesucht wurde. Das fanden wir schon krass, das wird jetzt alles noch schlimmer. Andererseits sind wir, seit wir das Buch von Suketu Mehta "Maximum City: Bombay Lost and Found" gelesen haben, bewandert im Bezug auf die indischen Problemzonen, und auch nicht weiter ueberrascht. Einer der Kopf hinter den Anschlaegen soll Dawood Ibrahim sein, der an den Bombenanschlaegen im Zuge der Riots in Bombay 1993 beteiligt gewesen sein soll und derzeit in Karachi lebt. Er wurde in dem Buch ausfuehrlich beschrieben und interviewt. Die LeT kennen wir dagegen nicht. Naja, wir lesen aufmerksam die Zeitung und aergern uns ueber patriotisches Geschwafel, in dem erschossene Soldaten als Martyrer dargestellt werden, und Vorverurteilung, die alle Schuld ins Ausland schieben.
Wir sind derzeit in Alappuzha, von wo aus wir morgen einen kleinen Ausflug in die keralischen Backwaters unternehmen wollen. Die letzten Tage haben wir am kleinen, sauberen Strand in Varkala verbracht. Der Strandteil des Staedtchens ist verdammt teuer und kam an das Angebot der Straende in Goa heran. Haben viele Australier getroffen und ein Buch gelesen. Kanyakumarin, der Suedzipfel Indiens, war auch sehr beeindruckend, obwohl das Wetter scheisse war. Mehr dazu bald, das hier sollte nur ein kleiner, beruhigender Einschub sein.
das bild ist von der AFP und wird so bei Aljazeeras Fotoslideshow gezeigt.
Dienstag, 18. November 2008
TraDishional
TraDishional
Rote Beete Curry/Salat (Kerala)
4 Rote Beete, klein
(1 Zwiebel)
2-3 Knoblauchzehen
1-2 grüne Chilli, frisch
1 Stk Ingwer
1 Tl. dunkle Senfkörner
Salz, Pfeffer, Öl
Rote Beete schälen, fein reiben. Chili halbieren, Zwiebel grob, restliche Zutaten fein hacken. Zwiebeln, Chilli anbraten, dann Knoblauch, Ingwer, Senfkörner kurz mitschwenken. Rote Beete dazu, ein paar Minuten bei kleiner Flamme brutzeln lassen, vielleicht mit ein bisschen Wasser. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als Beilagen gibt’s ein hartgekochtes Ei und Chapatti.
Man kann auch noch Curryblätter zugeben, doch da es die bei uns in „good old Dschörmeni“ nur trocken gibt (hier kommen sie frisch vom Baum), weiß ich nicht, wann sie dazu kommen.
Das Rezept habe ich aus dem, was wir bei RASTA fast jeden Abend zu essen bekommen haben, extrapoliert. D.h., Peter, probier's mal aus, schau, ob die Rote Beete dann schon genießbar ist, und gib 'nen Kommentar. Ich hab hier keine Küche, sonst würd' ich es selber machen.
Beetroot Curry/Salad (Kerala)
4 Beetroot, small
(1 onion)
2-3 garlic toes
1-2 green Chilli, fresh
1 piece ginger
1 tsp dark mustard seeds
Salt, Pepper, Oil
Peel and grate beetroot. Slice chillies in half, roughly dice onion, finely dice garlic, ginger. First put the onion and chillies, after 2 min. the mustard, garlic and ginger. One minute later, add beetroot. Let is stew on low heat, stir well and add salt and pepper to tast. Goes well with hard boiled eggs and chapatti.
Freitag, 14. November 2008
Donnerstag, 13. November 2008
Byebye, Kerala
Die vier Wochen bei RASTA und in Kannur sind passe, revue passieren lasse ich sie spaeter, es war sehr schoen. Die Rucksaecke sind schwerer, und die 2. Haelfte unserer Tour erwarten wir mit Spannung! Zu sehen sein werden die bunten Tempel Tamilandus, verrueckte Bahnstrecken, die Spitze Indiens, sowie einige Gesichter, die wir schon in Bombay gesehen haben.
mann, heute bin ich ganz schoen fertig, wir haben unser erstes Videoprojekt fertig und heute morgen fuer alle deutsches Fruehstueck ("No rice!?") gemacht.
Bilder davon gibt's auch, spaeter.
Cheers!
Bilderlauf X



Bilderlauf VIII
Bilderlauf VII



Some pics: me opening a coconut (there's a video also, but i'll post it later) diwalli celebration, me lighting candles, some interested Indian children et al having their pictures taken (even the small one with the typical ski mask is watching), and above the littel daughter of Sunny J., a farmer working with RASTA (see us working in his backyard) and us with the family of Joshy, an employee at RASTA.
Dienstag, 11. November 2008
Meetings (with Gods)
I met a god! A real one! At a Teyyam, a tradidtional Kerala festivity in which a dancer becomes the host for Muthappen, the God of booze and celebration. Juju, my Kalari teacher, introduced me to his sister; who in turn invited me to join the teyyam at her ancestral home. I have read about this thing in the LP and I really wanted to experience in for myself, so I was only to happy to accept the invitation. When we reached the place the god was already present, laughing with the many people who had come to get his blessing. There was Toddy galore (an alcoholic drink made of some part of a coconut tree) and the overall mood was slightly drunken and extremely cheerful. My presence certainly added to the overall joyfulness, as all the women indulged in feeding me the local delicacies and the children and men stared - openly, curiously but very friendly at me. At one point I thought the god must certainly be agitated because everyone seemed to make more fuzz about me than about the presence of his divinity. However, when it was my turn to get his blessings he just sniggered happily, told me that he cannot speak my language but that he can see that I have a very beautiful mind. He also prophesised that I will have all the good things in life (Juju`s sister was kind enough to help me out with a splendid translation, which even repeated the chuckling and the gods always smiling face...). Throughout the further blessings of more and more people, the house and everything around him, and throughout the divine, trancelike dance that is accompanied by a rhythmic beating of several drums, shells and a melodious tin flute, up until the heavily costumed dancer removed his headdress and resumed his existence as mere mortal, I kept wondering what on earth a god might mean by „all the good things“... Well, I courageously decided that it certainly would not mean I would die in a motorcycle accident in some South-Indian backstreet. And so, I agreed to have a well intoddyated Juju take me home, in the middle of the night, on his bike. Which according to him is so entangled with his soul it will never fail him. It didn't. We got home safe and sound and I sunk onto my bed still marvelling what „good thing“ would be in store for me for the next day, and the day after and the day after that...
(I will post some pics as soon as possible!)
Montag, 10. November 2008
Shopping in India
Mittwoch, 5. November 2008
Das Auge des Elefanten
Unser lustiges Spiel mit dem kleinen Elefanten wurde dann jedoch jäh vom orenbetäubenden Brüllen eines älteren Elefanten unterbrochen, der sich lauthals beschweren musste, weil er kein Leckerli gekriegt hatte,,, und sozusagen ohne Abenbrot auf den allnächtlichen Ausflug in den Wald geschickt wurde. Wenn ich diejenige mit den Leckerlis gewesen wäre, hätte er sofort eins gekriegt, weil ich mich über die Lautstärke nämlich so erschrocken habe (die ganze Hütte unter der wir standen hat vibriert!), dass ich alles fallen gelassen hätte... wenn ich, wie gesagt, etwas gehalten hätte...
Um den Schrecken wieder gut zu machen durften wir einem der anderen Alten daraufhin den Rüssel tätscheln...so ein Elefant fühlt sich ganz schön komisch an...ganz rauh und borstig...und als ich ihm die Wange getätschelt habe, hätte ich schwören können, dass mich der Elefant angrinst! Jedenfalls haben sich um sein Auge ganz viele Fältchen gebildet und er hat seinen Rüssel ein bisschen gehoben!
Beim grinsen jedenfalls habe ich dem Elefanten ins Auge geschaut...und das war echt mal eine seltsame Erfahrung mit Gänsehauteffekt. Die Augen der Jungen sind noch ganz hell, aber die der alten Elefanten sind ganz dunkel, weise und tief und man hat das Gefühl, dass einen dieses Auge mit einem Blick durchschaut und alles über einen weiß... Auf jeden Fall merkt man, dass man in etwas sehr altes und wildes blickt... etwas das einen sehr nachdenklich und vielleicht ein wenig traurig stimmt... vielleicht weil man erkennt, dass es die Schuld der Menschen ist, dass der Elefant der vor einem steht Ketten an den Füßen hat und die wilde Freiheit die man in seinen Augen sieht nur noch eine Erinnerung für ihn ist... und dann fällt einem ein, dass Elefanten ja angeblich die beste Erinnerung haben... und man blickt wieder in die Augen und versteht warum das gesagt wird...
Nachtrag: Im Indischen Zirkus, in dem ich gestern war, (und der sehr nach einer geglückten 80er-Jahre Show aussah) gab es auch Elefanten... Kricket spielende Elefanten! Indien halt...
Bilderlauf VI






so many pics: we driving in a crowded bus, A. inspecting rubber-rubbish, us visiting really old caves, and then climbing up (and down) the steep hill where they are located with the guidance of Nikhin, a student of tourism in Sultan Batherie, and K. and A. giving nothing to a young elephant. Furthermore: K. holding a baby donated by a mother that wanted to make a phone call and a carving of an leader, dated approx. 4000 B.C. The other two pics are taken in front of some amazing particles of H2O falling down a stone wall.










